Eine
Uhr mit parallelen Zeigern Ein Duett aus Presslufthämmern
und fahrenden Autos tuckert störrisch
gegen-einander aus den Boxen und rollt aus in Harmonie. Eine neue
Realität
setzt sich zusammen aus den Geräuschen unserer Alltags- und
Fernsehwelt. Über eine Uhr mit parallelen Zeigern sinken kleine
zarte Wolken. Als sie auf der Leinwand immer deutlicher werden, meint
man, es wäre eine Kamerafahrt
durch die Kronen von Laubbäumen. Doch kann das düster
wachsende Bild auch eine Felsschlucht sein. In der Schlucht bewegt
sich ein Fernsehmoderator marionettenhaft in Zeitlupe. Zu seinen
Seiten kristallisieren sich seine Showkandidaten heraus.
Eine Frau
erwacht und sagt: "Ich muss wohl geträumt haben".
Bilder und Geräusche
werden so lange wiederholt und manipuliert, bis eine Harmonie entsteht.
In einem Kopf telefonieren zwei Männer. Der Schriftsteller
Jürgen Ploog, auf der Leinwand verdreifacht,
ist sein eigener intellektueller Background Sänger. Unerträgliche
Frequenzen beschleunigen den Puls der Bilder. Im Leib der Leinwand
spricht eine Stimme: ..Zwei... bei zehn wirst du in Europa
sein" (Robert Wolf 1997))-------
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